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Sonnenbrille – schicker Schutz für das Sehorgan

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Vor rund 30 Jahren dachten sich noch die wenigsten etwas dabei, wenn sie sich im Sommer in die pralle Sonne legten. Experten schlagen Alarm: Seit den 1980er Jahren haben sich die Fälle von Hautkrebs verdreifacht. Das ist mit ein Grund warum ein gewisses Umdenken eingesetzt hat: nur mehr rund 16 Prozent der im Rahmen einer Umfrage des Statista Research Department aus dem Jahr 2017 haben angegeben, sich oft zu sonnen. 35 Prozent legen sich nur selten, 17 Prozent nie in die Sonne. Doch nicht nur die Haut leidet an direkter Sonneneinstrahlung, auch die Augen leiden unter den UV-Strahlen.

Gesundheitliche Folgen der Sonneneinstrahlung

Viele haben es schon selbst erlebt: Wenn man direkt in die Sonne blickt, ist das Sehvermögen danach für einige Zeit beeinträchtigt. Deshalb sollte man auf alle Fälle vermeiden, das Sehorgan der direkten Strahlung auszusetzen. Hier einige der gefährlichen gesundheitlichen Folgen:

  • Eine Folge der Sonneneinstrahlung auf das Auge, die erst drei bis 12 Stunden nach dem Aufenthalt in der Sonne auftritt ist die Schneeblindheit. Das im Fachjargon als Photokeratitis bekannte Phänomen betrifft die Bindehaut und die Hornhaut. Durch die Sonneneinstrahlung wird die Hornhaut massiv gereizt, was zu einer Entzündung führt. Diese greift dann auch auf die benachbarte Bindehaut über. Als Symptom nehmen Betroffene zunächst ein Fremdkörpergefühl im Auge wahr. Außerdem ist die Sehschärfe vermindert. In leichten Fällen heilt eine Schneeblindheit selbst aus: Kalte Umschläge schaffen Linderung, in schweren Fällen verschreibt der Augenarzt Schmerzmittel und Heilsalben für die Augen.
  • Wer sich ungeschützt in der Sonne aufhält, leidet öfter an Augenjucken und –tränen
  • Doch auch dauerhafte Schädigungen des Auges sind möglich, wenn man sich ohne Sonnenbrille längere Zeit im Freien aufhält. Es entstehen nämlich kleine Verbrennungen an der Netzhaut. Bei der Abheilung bleiben Narben übrig, die das Sehvermögen beeinträchtigen können.

Gründe genug also, sich auf dem Markt nach einer geeigneten Sonnenbrille für jeden Zweck umzusehen.

Das perfekte Modell für den persönlichen Geschmack finden

Im Sonnenbrillen-Ratgeber gibt es Modelle für jeden Geschmack. Doch die Optik sollte nur eines der Entscheidungskriterien sein. Vielmehr spielt auch die Funktionalität eine wichtige Rolle. Für Bergtouren im Winter lohnt sich die Investition in eine Gletscherbrille. Darunter versteht man Modelle, die einen besonders starken Schutz bieten. Sie beugen der oben beschriebenen Schneeblindheit mit speziellen Schutzblenden an der Seite vor. Diese sind auch notwendig, da die Sonnenstrahlen vom Schnee reflektiert werden und in ungewöhnlichen Winkeln auf die Augen auftreffen.

Für den Sport bieten sich gutsitzende Sonnenbrillen an, die bruchsicher sind. Meistens sind sie aus Kunststoff gefertigt. Fallen sie zum Beispiel beim Laufen oder Inlineskaten herunter oder stürzt man beim Radfahren, ist das Verletzungsrisiko minimiert. Sonnenbrillen für Sportler sind meistens aus Acetat gefertigt. Es gibt sie in vielen verschiedenen Farben und Formen. Sonnenbrillen aus Kunststoff punkten mit einer Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten. Sie lassen sich außerdem gut an die individuelle Kopfform anpassen, da sie sich unter Wärmeentwicklung formen lassen. Außerdem verrutschen sie auch dann nicht, wenn man viel schwitzt.

Sonnenbrillenrahmen aus Metall haben eine lange Tradition. Spätestens seit Tom Cruise in dem bekannten Film Top Gun in einer coolen Pilotenbrille über die Kinoleinwände flimmerte, sind diese Modelle überall bekannt. Eine Pilotenbrille bestehen nach Originaldesign aus einem dünnen Metallrahmen und weit heruntergezogenen Gläsern. Erfunden wurden sie in den 1930er Jahren, als Piloten des US-Militärs nach längeren Flügen vermehrt über Kopfschmerzen klagten. Als Ursache wurde die Sonneneinstrahlung auf die Augen rasch herausgefunden. Abhilfe schaffte die von Ray Ben entworfene Pilotenbrille, die heute noch top aktuell ist. Metallfassungen wirken besonders elegant und passen zu jedem Styling.

Besonders auffallend sind Sonnenbrillen aus Naturmaterialien. Sonnenbrillen aus Holz oder Horn sind zwar sehr extravagant, sind jedoch relativ schwer.

Mit Sonnenbrille Auto fahren – die besten Kauftipps

Sicherheit hat im Straßenverkehr oberste Priorität. Gerade im Sommer, wenn die Sonne stark blendet, sollten Autofahrer eine Sonnenbrille aufsetzen. Gegen Abend, wenn die Sonne tiefer steht, fallen die Strahlen direkt durch die Windschutzscheibe und ohne Sonnenbrille nimmt man Hindernisse zeitverzögert wahr. Das kann gefährlich sein, wenn ein Reh die Straße kreuzt oder gar ein Kind zwischen den parkenden Autos hervor läuft.

Wichtig für die Wahl einer Sonnenbrille, die sich für das Autofahren eignet, ist die Glasfarbe. Exotische Modelle sind dabei nach Möglichkeit zu vermieden. Rote, blaue oder orangefarbene Gläser verändern nämlich die Wahrnehmung: Ampeln und Verkehrsschilder sehen dann auf einmal ganz anders aus. Verkehrssicherheitsexperten empfehlen Modelle mit grünen, grauen oder braunen Gläsern. Wichtig ist auch zu beachten, dass nicht jede Tönung im Straßenverkehr erlaubt ist. Als unbedenklich sind die Kategorien 0 bis 3 eingestuft. Dann ist auch noch gute Sicht garantiert, wenn man durch einen schattigen Streckenabschnitt fährt oder die Sonne während der Fahrt untergeht.

Auch auf die Form der Fassung sollte man achten, wenn man eine schicke Sonnenbrille für den Straßenverkehr sucht. Sie sollte keinesfalls das Sichtfeld einschränken. Es lohnt sich außerdem in ein Modell mit entspiegelten Gläsern zu investieren: Sie schlucken Reflexionen und verhindern Blendungen.

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